erweiterte Automatisierung

Mit diesem Tool können verschiedenste Prozesse auf automatisiert werden.

erweiterte Disposition

Im Standard kann damit unsere erweiterte Disposition konfiguriert werden. Mit dieser wird automatisiert die Disposition von Artikeln, die dispositiv verändert wurden, neu berechnet und aktualisiert.

per Customizing erweiterbar

Die Funktion kann über einfache Customizing-Eingriffe beliebig erweitert werden.

Fertigungsübersichten – Monitoring

Häufig gibt es die Anforderung zur Auswertung von Plan- und Ist-Zeiten in der Fertigung sowie der Anwesenheits- und Produktivzeiten.

Planzeiten speichern

Da durch die kontinuierliche Planung oder auch den Einsatz des Leitstandes die Planzahlen immer wieder angepasst werden und somit prinzipiell keine Rückstände ersichtlich sind, muss der Planungszustand eingefroren werden.

Diese Funktion sollte nach Abschluss der Planung für eine Woche ausgeführt werden. Beim Ausführen der Funktion werden die für eingegebene Woche geplanten Aufträge gespeichert.

Auswertungen

Selektion

Für diese Selektion werden die gespeicherten Planzeiten den tatsächlichen Rückmeldungen gegenübergestellt.

Die Auswertung erfolgt jeweils in einer CSV-Datei, die nach dem Erstellen direkt geöffnet wird.

nach Arbeitsplatz

nach Personal

Erläuterung

Im Kopfbereich wird die verwendete Selektion ausgegeben.

Felder

  • Personal – In der Gruppierungszeile für die Personal-Nr. werden die Personal-Nr. und der Name angezeigt.
  • Abteilung – In der Gruppierungszeile für den Hauptarbeitsplatz werden die Arbeitsplatz-Nr. und die Bezeichnung angezeigt.
  • Arbeitsplatz – In der Gruppierungszeile für den Arbeitsplatz wird die Arbeitsplatz-Nr. und die Bezecihnung angezeigt.
  • Artikel – In der Artikelzeile wird die Artikel-Nr. angezeigt.
  • Bezeichnung 1 – Bezeichnung 1 des Artikels in der Artikelzeile
  • Bezeichnung 2 – Bezeichnung 2 des Artikels in der Artikelzeile
  • Plan-Menge – Die ursprünglich geplante Menge wird hier ausgewiesen.
  • Rückstand – Es wird geprüft, ob die ursprünglich geplanten Aufträgen gemeldet wurden. Die nicht gemeldeten Auftragsmengen in der entsprechenden Woche werden hier als Rückstand ausgewiesen.
  • Plan-Zeit – Die ursprünglich geplante Zeit wird hier ausgewiesen.
  • Ist-Menge – Die tatsächlich zurückgemeldete Menge in dieser Woche wird angezeigt.
  • Soll-Zeit – Die für die gemeldete Ist-Menge vorgegebene Zeit.
  • Ist-Zeit – Die tatsächlich gemeldete Ist-Zeit in dieser Woche.
  • Soll/Ist – Kennzahl ob für die gemeldete Ist-Menge die Soll-Zeit eingehalten oder über-/unterschritten wurde.

Gruppierung

  • Personal-Nr.
  • Hauptarbeitsplatz
  • Arbeitsplatz
  • Artikel

Summen

  • Plan-Menge
  • Rückstand
  • Plan-Zeit
  • Ist-Menge
  • Soll-Zeit
  • Ist-Zeit
  • Soll/Ist

Auftragseinplanung – aus Fertigungsauftrag


Häufig ist es eine Arbeitserleichterung, wenn ein Fertigungsauftrag aus einem bereits vorhandenen Auftrag erstellt werden kann.

Details

Bei dieser Funktion kann ein vorhandener Fertigungsauftrag ausgewählt werden. Auf der Basis dieses Fertigungsauftrages wird eine temporäre Stückliste erstellt. Diese erhält den Stücklistentyp „A“.

Die temporäre Stückliste ist notwendig, damit im späteren Prozess Umplanungen etc. ohne Einschränkungen möglich sind. Nachdem der Fertigungsauftrag komplett gemeldet wurde, wird dieser temporäre Stückliste wieder gelöscht.

Auftragseinplanung – Scheinstücklisten

Bei den Scheinstücklisten gab es einige Erweiterungen. Es wurden neue Typen und zusätzliche Funktionen hinzugefügt.

Material-AFO-Zuordnung

Wird aus einer Scheinstückliste Material in die obere Ebene gezogen, bleibt die Zuordnung zur ursprünglichen Arbeitsfolge aus der Scheinstückliste erhalten, wenn diese auch hoch gezogen wird.

Einplanung ohne Arbeitsfolgen

Die Auftragseinplanung wurde so geändert, dass eine Einplanung auch möglich ist, wenn eine Stückliste ohne Arbeitsfolgen eingeplant werden soll. 

Die Einplanung kann allerdings nur erfolgen, wenn innerhalb der Stückliste eine Scheinstückliste mit Arbeitsfolgen enthalten ist, so dass nach der Einplanung ein Arbeitsgang im eingeplanten Fertigungsauftrag vorhanden ist.

Kennzeichen AFO nicht hochziehen

Es gibt Arbeitsfolgen, die nur anfallen, wenn der Scheinstücklisten-Kopf selbst (z.B. als Ersatzteil) eingeplant werden muss. In den Arbeitsplänen gibt es nun in der Arbeitsfolge ein Kennzeichen „AFO nicht hochziehen“.

Kennzeichen MAT nicht hochziehen

Es gibt Materialpositionen, die nur benötigt werden, wenn der Scheinstücklisten-Kopf selbst (z.B. als Ersatzteil) eingeplant werden muss. Die Materialpositionen der Stückliste wurden aus diesem Grund um das Kennzeichen „MAT nicht hochziehen“ erweitert.

neuer Scheinstücklisten-Typ „M“ – AFOs vorn anfügen

Es gibt Anwendungsfälle, in denen die Arbeitsfolgen beim Hochziehen vorn an den vorhandenen Arbeitsplan angefügt werden müssen.

Das Material wird bei diesem Stücklistentyp immer hochgezogen.

neuer Scheinstücklisten-Typ „L“ – AFOs erweitern

Bei Scheinstücklisten mit Hochziehen der Arbeitsfolgen wurde je Schein-AFO eine neue Arbeitsfolge in der oberen Ebene hinzugefügt. Dies führte allerdings zu falschen terminlichen Aussagen, wenn es sich um den gleichen Arbeitsgang handelt, der am Stück bearbeitet wird.

Beim Hochziehen von AFOs wird bei diesem neuen Typ geprüft, ob es in der oberen Ebene bereits einen Arbeitsgang mit gleichem Arbeitsplatz und gleicher Arbeitsgang-Katalog-Nr. gibt.

Ist das der Fall, werden die Vorgabezeiten (TE) in der oberen Ebene hinzuaddiert. Die Rüstzeit der oberen Arbeitsfolge bleibt dabei unverändert.

Das Material wird in diesem Fall immer hoch gezogen und wird dem Arbeitsgang zugeordnet, auf dem die Summierung erfolgt ist.

Rückmeldezeiten speichern

Ein weiteres Element zur Verbesserung der Planung ist die Vorgabezeiten mit den tatsächlichen Rückmeldezeiten abzugleichen. Deshalb wurde die Funktion implementiert, die 3 letzten Rückmeldezeiten im Arbeitsgang zu speichern

  • Speicherung der 3 letzten Rückmeldezeiten im Arbeitsgang
  • Ermittlung der durchschnittlichen Zeit

Die Übernahme in die Vorgabezeit erfolgt manuell, da sonst Ausreißer oder eine schleichende Verschlechterung die te und somit die Kalkulation und Planung ungewünscht beeinflussen würden

Und jetzt noch eine kleine aber durchaus nützliche Funktion

In der graphischen Stückliste konnte man bisher direkt nur Materialpositionen ändern oder in den Stücklistenkopf springen. Jetzt können auch direkt Arbeitsgänge bearbeitet werden

  • direkte Bearbeitung von Arbeitsgängen aus der graphischen Stückliste heraus

Kommen/Gehen

Zeiten mit Personalzeit austauschen

Eine genaue Planung erfordert, dass auch die Human-Ressources unmittelbar in die ERP-Planung einfließen. Hier wurde am Beispiel der PSP-Personalzeit eine weitere enge Kopplung aufgebaut

  • Kommen-Gehen Stempelung jetzt auch über das SFC/BDE möglich
  • Übernahme der Kommt-Buchungen in das Ressourcenmanagement, hier werden die Personen mit einem Icon dargestellt (anwesend, nicht anwesend ….)

Leitstand

Bewertung der Zielerreichung von Kundenaufträgen

Die klassische Methode verlangt, daß ein direkter Bezug zwischen dem Kundenauftrag und dem Fertigungsauftrag besteht. Mehr und mehr gehen unsere Kunden dazu über, im Rahmen einer optimierten Fertigung bedarfsorientiert zu arbeiten (Losgrößen, Zusammenfassung, Mindestbestände)

Jetzt haben wir die Sie die Möglichkeit:

  • Dynamische Zuordnung der Fertigungsaufträge zu den Kundenaufträgen
  • Berücksichtigung der Bedarfe und der Versorgung in der Zeitachse
  • Mengengerechte Aufteilung der FA auf die Kundenbedarfe

Komplette Neuberechnung…

der Zeiten bei Mehrauftragsbedienung

Das SFC/BDE bietet schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, mehrere Arbeitsgänge gemeinsam zu bearbeiten. Durch einen Tagesabschluss haben wir jetzt eine wesentlich verbesserte Möglichkeit geschaffen, die Zeiten, die für die Nachkalkulation ermittelt werden auch hinsichtlich der Mengen zu bewerten.

  1. bisherige Zeitaufteilung:
    • Die Zeiten bei der Mehrauftragsbedienung werden auf Basis der TE-Zeiten der einzelnen Aufträge aufgeteilt, d.h. eine Berücksichtigung der produzierten Mengen erfolgte nicht, da nicht zwingend eine Menge gemeldet werden muss.
  2. Neue Funktion
    • Am Ende des Tages wird ein Programmlauf durchgeführt, der die Zeiten auf Basis der gemeldeten Stückzahlen neu verteilt und entsprechende Korrekturbuchungen durchführt.
    • Grob skizziert ist das folgender Ablauf:

– Für gemeinsam laufende Aufträge werden sogenannte Blöcke gespeichert.
– Am Ende des Auftrages erfolgt die Mengenbuchung. Mit dieser Mengenbuchung kann die neue   Aufteilungsberechnung erfolgen.
– Es wird die Gesamtsollzeit für die gemeldeten Mengen der jeweiligen Blöcke ermittelt.
– Aus den Blöcken wird die gemeldete Ist-Zeit berechnet.
– Aus diesen beiden Werten wird der Leistungsgrad ermittelt und die Zeitaufteilung kann erfolgen.

Interaktive Zusammenfassung…

von Fertigungsaufträgen

Bisher gibt es nur die Möglichkeit, innerhalb eines Kundenauftrages automatisiert Fertigungsaufträge zusammenzufassen. Diese Funktion wurde wesentlich erweitert.

Jetzt haben wir die Sie die Möglichkeit:

  • Fertigungsaufträge interaktiv zusammenzufassen
  • Komfortable Benutzeroberfläche
  • Speicherung der Liste der ursprünglichen Aufträge
  • Entfernung einzelner FA aus der Zusammenfassung